2008 / 2009 - Die Klasse 4b der Grundschule Parsau
Hallo! Wir sind die Klasse 4b: 14 Mädchen, 7 Jungen und unsere Klassenlehrerin Frau Erbert. Täglich kommen wir aus den Dörfern Bergfeld, Tiddische und Hoitlingen nach Parsau gesaust. Gemeinsam lernen, lachen und erleben wir dort jeden Tag sehr viel und haben immer Spaß miteinander. Auf unserer Klassenseite zeigen wir, was wir erlebt haben:
Wir experimentieren
Experimente zum Thema Ernährung waren Thema des Sachunterrichts in Klasse 4 und mit Hilfe des Agnes-Pockels-SchülerInnenlabor der TU Braunschweig konnten wir diese optimal durchführen. Das Labor, das wir mit unseren Schülern regelmäßig besuchen, um hier Versuche unter Anleitung durchzuführen, stellt auch Experimentierkästen zur Verfügung, die man sich ausleihen kann.
Wir haben uns Material zum Nachweis von Fett und Kohlehydraten in
Lebensmitteln zusammenstellen lassen. Mit Begeisterung haben unsere
Schüler die Lebensmittelproben untersucht.
Ziel ist es, die Schüler an die Chemie heranzuführen, dabei sollen
sie das naturwissenschaftliche Vorgehen lernen und üben. Ausgehend
von einer Problemstellung sollen die Schüler einen Lösungsansatz
entwickeln, Experimente zur Lösung durchführen und diese protokollieren.
Mit diesem praktischen Vorgehen sind Schüler für Chemie zu begeistern.
Wir feiern Fasching
Afrikas Kunst und Kultur auf der Spur - Unser Beitrag zum Wettbewerb "Kinder zum Olymp" / Februar 2009
Trommeln bauen und Afrika in Kunst, Kultur, Natur, Wohnen und Leben zu erfahren war Thema des Projektunterrichtes in den vierten Klassen der Grundschule Parsau. Die Schüler beschäftigten sich mit dem Leben der Menschen in Afrika, erlernten die Technik des Trommelbaus, kochten afrikanische Gerichte und stellten afrikanische Masken her.
In der ersten Phase des Projektunterrichts im Januar 2008 gestalteten die Schüler der Klassen 4a und 4b unter Anleitung der Künstlerin Hedda Eickmeyer aus schlichten, einfachen Holzstühlen Zebras, Schlangen, Giraffen Tiger und Geparden. Die Kinder erfuhren, dass Filzwolle, Seife, Wasser und Handtücher reichen, um aus Wolle ein festes Stück Filz in verschiedenen Farben, Formen und Mustern herzustellen. Schwanz und Ohren aus Filz wurden nun befestigt und der Stuhl verwandelte sich erkennbar in ein Tier aus den Weiten Afrikas.
Nun wurde die zweite Phase des Projektunterrichts eingeleitet: Der Bau von
Trommeln und das anschauliche Erleben von Afrikas Kultur und Kunst.
So vielfältig die Völker Afrikas sind, so unterschiedlich sind auch ihre
Trommeln und die Art und Weise, wie sie gespielt werden. Es gibt kein Fest
ohne die landestypische Trommel und den dazugehörigen Rhythmus. Die
Klassenlehrerinnen Sandra Erbert und Claudia Geißler wagten sich mit
Unterstützung von Hedda Eickmeyer und den Mitarbeitern der Schule an eine
einfache Form der Trommel, wobei engagierte Eltern die Rohform aus Holz
vorbereiteten. Versehen mit Elefantenhaut als Trommelfell und bunten Bändern
und Kordeln können die Trommelstunden nun losgehen. Im Sommer wollen die Schüler
ihre Trommelzauber-Künste vorführen, ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Afrika
ausstellen und zeigen, dass eine fremde Kultur mit Freude und Begeisterung
vermittelt werden kann - ein nicht zu unterschätzendes Element, um
Fremdenfeindlichkeit schon früh die Wurzeln zu nehmen.
Zur afrikanischen Kunst und Kultur gehören aber auch die Masken, die von den
Schülern hergestellt und künstlerisch gestaltet wurden. Auch das Kochen und
Backen afrikanischer Gerichte gelang erstaunlich gut und es gab nicht nur
Fladenbrot und Bananenkuchen, auch die Erdnusssuppe mit Reis und viele andere
Gerichte konnten probiert werden.
Anhand von Bücherkisten aus der Stadtbibliothek informierten sich die Schüler
über den Kontinent Afrika und stellten fest, dass die vorherrschende Armut
gerade vor den Kindern nicht Halt macht. Aber Afrika ist nicht nur Armut und
Bürgerkrieg, es ist auch ein Kontinent mit einer beeindruckenden Natur und Kultur.
Eine fremde Kultur anschaulich und lebendig werden zu lassen – das ist mit
diesen Aktionen gelungen.
Wir sind richtige Akrobaten!
In den letzten Wochen haben wir uns im Sportunterricht mit ganz besonderen Dingen beschäftigt. Wie die Profis z.B. im Zirkus haben wir verschiedene akrobatische Figuren einstudiert. Wenn ihr neugierig seid, dann guckt euch doch mal unsere Fotos an. Das sieht das super aus, findet ihr nicht auch?
Alles rund ums Buch
Endlich ist sie eröffnet - unsere neue Bücherei.
Um das gebührend zu feiern, haben wie uns einen Tag lang nur mit
dem Thema Buch beschäftigt. Dazu haben wir gemeinsam mit der 4a drei
verschiedene Dinge gemacht: Auf unsrem Flur lag eine Gemeinschaftsgeschichte
aus. Sie hatte nur einen Anfang und jeder, der Lust und gute Ideen hatte,
durfte sie weiter schreiben. So ist eine spannende Geschichte entstanden - und
viele von uns haben daran mitgearbeitet.
Für unsere Mitschüler und Eltern hatten wir ein Rätsel vorbereitet. Es ging darum,
Hauptfiguren aus bekannten Kinderbüchern zu erraten. Dazu haben wir vor dem
Projekttag in Gruppen Personenbeschreibungen verfasst und tolle Plakate gestaltet.
Wer jeweils gesucht ist, wird allerdings nicht verraten. Testet euch doch einfach
selbst: Wie gut kennt ihr noch die Kinderbücher? Die Antworten findet ihr
am Ende des Artikels.
1) Hellblaues Rätsel-Plakat:
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2) Pinkes Rätsel-Plakat:
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3) Grünes Rätsel-Plakat:
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4) Oranges Rätsel-Plakat:
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5) Hellgrünes Rätsel-Plakat:
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6) Blaues Rätsel-Plakat:
Besonders kreativ wurden wir bei Gestalten von Buchdeckeln. Jeder brachte sein
Lieblingsbuch mit und konnte auf einer großen Pappe einen eigenen Buchdeckel
gestalten. Dafür benutzen wir viele Farben, Stoffe, verschiedenes Papier, Watte,
Pfeiffenputzer, Gras, Steine, Glitzer und noch vieles Mehr. Am Ende des Tages
konnte jeder soll Buchdeckel in der Pausenhalle ausstellen. Es sind viele tolle
Beispiele entstanden. Wir waren alle sehr stolz darauf.
Hier kommt die Auflösung der Rätsel-Plakate:
1) Hellblaues Rätsel-Plakat: Findus
2) Pinkes Rätsel-Plakat: Pippi Langstrumpf
3) Grünes Rätsel-Plakat: Ronja Räubertochter
4) Oranges Rätsel-Plakat: Der Tiger
5) Hellgrünes Rätsel-Plakat: Die kleine Raupe Nimmersatt
6) Blaues Rätsel-Plakat: Die Maus
Unser Zahlenstrahl in der Pausenhalle
1,2,3,4,5,6,7,8,........,9998, 9999, 10.000 - bis 10.000 muss man
ganz schön weit zählen.
Wir kennen jetzt die Zahlen bis 10.000 und haben unseren eigenen
Zahlenstrahl in der Pausenhalle gelegt. Erkennt ihr alle markierten
Hunderter und Tausender?
Wir finden allerdings nicht nur diese Zahlen, sondern auch alle anderen. Überzeugt euch doch auf unseren Bildern!
Rathausbesuch in Brome
Für die Klassen 4a und 4b war das Mitteilungsblatt Fundus,
um die Namen der Gemeinden der Samtgemeinde Brome und deren
Bürgermeister kennen zu lernen. Nachdem die Schüler in den
Medien Informationen über ihre Gemeinde und deren Ortsteile
gesammelt und gesichtet haben, konnten sie nun erfahren, wie
die Gemeinden verwaltet werden und welche Aufgaben sie haben.
Der Besuch des Rathauses in Brome sollte Aufschluss darüber geben.
Herr Schulz begrüßte die vierzig Schüler schon am Eingang und der
erste Weg führte in das Sitzungszimmer. Nicht nur die bereitgestellten
Süßigkeiten und die Getränke für die Kinder zeigten die gute Organisation
des Rathausbesuchs durch die Mitarbeiter in Brome, auch die Führung
durch das Gebäude in drei Gruppen verlief informativ, interessant
und kindgerecht. Von der Kleiderkammer im Keller, der Kasse, dem
Standesamt mit Trauzimmer, dem Fundbüro, dem Service Center - alle
Mitarbeiter zeigten den Schülern an praktischen Beispielen, was für
die Verwaltung einer Samtgemeinde alles zu leisten und zu organisieren
ist. Am Beispiel der Schule in Parsau wurde den Schülern gezeigt, wie
der Grundriss aussieht, wo ihre Klasse zu finden ist, wie Reinigung
organisiert wird und vieles mehr. Erstaunt waren die Kinder schon,
dass nur das Geburtsdatum genannt werden musste und die Mitarbeiter
konnten den Namen des Schülers herausfinden.
Alessa E., Klasse 4b, schreibt in ihrem Bericht: "Wir lernten
auch den Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel kennen und durften
sogar auf seinem Platz am Schreibtisch sitzen. Der Bürgermeister hat
viele Aufgaben und hat sich gefreut, dass wir gekommen sind. Im
Sitzungsraum haben sie auch Süßigkeiten hingestellt. Ich habe
mich wie zu Hause gefühlt."
Vielen Dank allen Mitarbeitern im Rathaus für die interessante Führung.